Tumore

Die Entstehung des Plattenepithelkarzinoms ist nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ein multifaktorielles Geschehen, wobei verschiedene Kanzerogene als Risikofaktor beschrieben werden. Besonders den Schadstoffen in der Atemluft kommt eine hohe Bedeutung zu. Die Nase ist aufgrund ihrer Filterfunktion für die Atemluft besonders krebsgefährdet. Jeden Tag durchströmen zirka 12.000 Liter Atemluft die Nase eines Erwachsenen. In der angesaugten Atemluft befinden sich schädliche Gase oder Staubpartikel, die besondere Haftmoleküle in der Nasenschleimhaut festhalten, damit sie nicht in die Lunge gelangen. Das Nasenhöhlenkarzinom kann durch Holzstäube verursacht werden. Bei Schreinern ist diese Krankheit als Berufskrankheit anerkannt.

Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg ist das Passivrauchen einer der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung von Nasenkrebs.

Ein weiterer möglicher Auslöser für die Entstehung von Nasenkrebs scheint laut jüngsten Forschungen der bisher als Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers bekannte Epstein-Barr-Virus zu sein. Mittlerweile steht er auch im Verdacht, an der Multiplen Sklerose und am Nasenkrebs beteiligt zu sein.

Symptome

  • Behinderung der Nasenatmung
  • Geruchsstörung
  • Trockene, juckende Nase
  • Geschwollene, gerötete Nase
  • Fremdkörpergefühl in der Nase
  • Nasenbluten (auch einseitig) und Blut im Nasensekret
  • Schwellungen bzw. Verformungen im Gesichtsbereich
  • Starke Gewichtsabnahme in relativ kurzer Zeit
  • Vergrößerte Lymphknoten

Wann zum Arzt?

Wenn mehrere der oben genannten Beschwerden auftreten und der Verdacht auf einen Tumor im Kopf-Hals-Bereich besteht, sollte man sich bei einem erfahrenen HNO-Arzt vorstellen. Die Heilungschancen sind umso besser, je früher der Krebs erkannt wird.

Kontakt

Praxis Dr. med.
Robert. Bodlaj

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