Schlafendoskopie
Bei dieser Untersuchung wird zusammen mit einem Narkosearzt der Patient
medikamentös in einen tiefen Schlaf versetzt. Unter Ableitung der
Hirnströme (EEG) ist eine genaue Steuerung der Schlaftiefe möglich.
Neben dem REM-Schlaf, der sich leider nicht künstlich erzeugen lässt,
sind insbesondere das Schlafstadium III und IV von Bedeutung. In diesen
Schlafstadien sinkt die Grundspannung der Muskulatur besonders stark ab.
Mit Hilfe eines Videonasopharyngoskopes und eines Mikrofons können die
Vibrationen des Gaumensegels, des Zungengrunds, des Kehldeckels und des
Kehlkopfs sowie des Schnarchgeräuschs selber auf DVD aufgezeichnet
werden. Im Falle einer Schlafapnoe lässt sich auch das Zusammenfallen
(Kollabieren) dieser zu den oberen Atemwegen zählenden Strukturen
aufzeichnen. Die EEG-gesteuerte Kontrolle der Schlaftiefe ist dabei
insofern von Bedeutung, als eine zu tiefe Narkose die Muskelspannung
vollständig herabsetzen kann. Die Messung würde dadurch verfälscht und
wäre somit wertlos.


