Nasenatmung

Im Normalfall erfolgt die Luftaufnahme sowohl tags als auch nachts über die Nase. Die Atemluft wird dabei erwärmt, angefeuchtet und gereinigt.

Ferner können Gefahren wie Rauch oder giftige Dämpfe erkannt werden. Andererseits erfolgt auch die Wahrnehmung angenehmer Gerüche ebenso durch die Nase wie ein Großteil des Geschmacksempfindens. Im Falle einer behinderten Nasenatmung hingegen können je nach Schweregrad die Funktionen der Nase beeinträchtigt sein oder gänzlich ausfallen.

Zu den weiteren Beschwerden zählen auch eine Störung der Belüftung des Ohres und Kopfschmerzen. Doch selbst wenn die Nase tagsüber normal zu sein scheint, kann sie nachts durchaus Probleme machen. Ist die Nase schlecht durchgängig, wählt der Körper nämlich den Weg des geringsten Widerstandes und atmet durch den Mund. Dieser Vorgang läuft unbewusst ab und lässt sich willentlich nicht beeinflussen. Neben einem trockenen Mund in der Früh beim Aufwachen und einer verstärkten Anfälligkeit gegenüber Rachen- und Mandelentzündungen kann die nächtliche Mundatmung aber noch zu einer Reihe schwerwiegenderer Probleme führen.

Dann nämlich, wenn eine obstruktive Schlafapnoe vorliegt, welche mit einer nCPAP-Maske behandelt wird. Eine ausreichende Beatmung ist aufgrund der Leckagen dann nur sehr schwer möglich.

Des Weiteren begünstigt eine nächtliche Mundatmung auf lange Sicht gesehen selber die Entstehung einer Schlafapnoe, insbesondere wenn die Gaumenmandeln bereits entfernt worden sind.

Durch den ständigen Reiz der trockenen und kalten Einatemluft vergrößern sich die Zungengrundmandeln, was bis zu einem Kollabieren (Zusammenfallen) der oberen Atemwege führen kann.

Auch ein Schnarchgeräusch kann dadurch deutlich verstärkt werden. Eine ungehinderte Nasenatmung ist demzufolge in mehrerlei Hinsicht sehr wichtig.

Neben konservativen Behandlungsmöglichkeiten wie Spülungen mit Salzwasser stehen dabei insbesondere operative Verfahren wie die Laserconchotomie und RFITT-Therapie sowie die plastische Septumkorrektur im Vordergrund.

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