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Nasenscheidewand

Die Nasenscheidewand teilt die innere Nasenhaupthöhle in eine rechte und eine linke Nasenhälfte auf. Wachstumsbedingt oder nach Verletzungen wie einem Schlag auf die äußere Nase kann es zu massiven Verkrümmungen der Nasenscheidewand kommen. Dies führt zu einer Verlegung der jeweiligen Nasenhälfte. Häufig ist dabei nur eine Seite betroffen, so dass die Nase insgesamt noch ausreichend durchgängig ist. In etlichen Fällen ist aber auch die zweite Seite betroffen, so dass der Patient nur noch sehr schwer Luft durch die Nase bekommt. Dieses Problem wird beim Schlafen noch verstärkt. Während die Patienten tagsüber dank einer erhöhten Atemarbeit in der Lage sind noch weitestgehend normal durch die Nase zu atmen, gelingt dies im Schlafen nicht mehr. Der Körper wählt nämlich den Weg des geringsten Atemwiderstandes und leitet eine Mundatmung ein. Durch den nachts offen stehenden Mund kommt es zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Gaumen- und Zungengrundmandel- sowie Rachenentzündungen. Neben einer verkrümmten Nasenscheidewand ist auch häufig eine Vergrößerung der Nasenmuscheln oder eine Polypenbildung der Nasennebenhöhlen für die schlechte Durchgängigkeit der Nase verantwortlich.
Ausbuchtungen der Nasenscheidewand im Bereich der mittleren Nasenmuschel können darüber hinaus zu einer Verlegung des Zugangsweges zu den Nasennebenhöhlen führen. Dies wiederum führt zu einer erhöhten Anfälligkeit für Nasennebenhöhlen-Entzündungen.
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